Brieffreundinnen, Handzeichnung, 2025
In einer Welt, in der für FLINTA* kein Platz vorgesehen wurde, schrieben sich Frauen* Briefe und gaben sich darin Raum für eine gemeinsame Existenz jenseits der vorgeschriebenen Rollenbilder. Eines der berühmtesten Beispiele ist der Briefwechsel zwischen Rahel Levin Varnhagen und Pauline Wiesel, die sich um 1800 über einen Zeitraum von 30 Jahren schrieben. Ihre Brieffreundschaft wurde in einem Buch von Barbara Hahn dokumentiert und zeigt ganz klar: hier ging‘s um intellektuellen Austausch (der Frauen eigentlich per se abgesprochen wurde) und darum gegenseitig an der Freundschaft zu wachsen.
Handzeichnung, limitierte Edition von 7, Marker auf Leichtschaumplatte, nummeriert und signiert.
Aus der Serie H*xe oder H*re, Aug ’25.
Alle Motive sind handgezeichnet – so ist jedes ein Unikat.
Foto: Juliane Guder